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Zurück zu Aktuelles >Öko-Regelung „Bodenbedeckung": Meldefrist endet am 15. Dezember !!!


Am kommenden 1. Januar tritt die neue Gemeinsame Agrarpolitik in Kraft. Diese startet sofort mit der Öko-Regelung „verlängerte Bodenbedeckung“.

Wir erinnern daran, dass die Anmeldefrist für die Inanspruchnahme der Öko-Regelung „verlängerte Bodenbedeckung“ am 15. Dezember abläuft. Es handelt sich um eine freiwillige einjährige Verpflichtung, im Zeitraum vom kommenden 1. Januar bis zum 15. Februar 2023 eine Bodenbedeckung beizubehalten. Diese Öko-Regelung kann nicht nur für Ackerflächen in Anspruch genommen werden, sondern auch für Grünland (inkl. Dauergrünland). Ackerflächen müssen im genannten Zeitraum mit einer Winterkultur oder Zwischenfrucht bepflanzt sein.

Reine Grünlandbetriebe brauchen sich nicht für die Öko-Regelung einzuschreiben; ihnen wird die Inanspruchnahme der Öko-Regelung „verlängerte Bodenbedeckung“ für 2023 automatisch zuerkannt. Dagegen müssen Betriebe mit Acker, die diese Öko-Regelung im Jahr 2023 in Anspruch nehmen möchten, dies unbedingt via Pac-On-Web melden. Dabei müssen sie nur Ackerparzellen angeben, die im Zeitraum 1. Januar bis 15. Februar kommenden Jahres bepflanzt sein werden. Parzellen mit dauerhafter Bodenbedeckung (Dauergrünland und mindestens zweijähriges Wechselgrünland sowie mehrjährige begrünte/bepflanzte Vorgewende und Streifen…) laut Flächenerklärung 2022 müssen nicht für die Bodenbedeckung gemeldet werden, außer wenn die Nutzung im kommenden Jahr geändert wird (anderer Kulturkode in der Flächenerklärung 2023 als 2022).

Die Höhe der Vergütung richtet nach dem Prozentanteil des bedeckten Bodens (inkl. Winterkulturen sowie zeitweiliges und Dauergrünland) an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche des Betriebs. Es gibt drei Förderschwellen (Minimum, Medium und Maximum), die für jeden Betrieb individuell ermittelt werden. Dabei wird nicht alleine der Prozentanteil des bedeckten Bodens berücksichtigt, sondern auch das Acker/Grünland-Verhältnis des Betriebs. Je nachdem, welche Schwelle erreicht wird, wird der Betrieb mit 15 (Eintrittsschwelle), 30 (Medium) oder 45 Euro (Maximum) für jeden Hektar Betriebsfläche „belohnt“.

Weitere Informationen erteilt die Außendirektion von Malmedy.