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Zurück zu Aktuelles >„Milch, Moral und Medien"


Die Landwirtschaft steht immer wieder unter dem heftigen Beschuss der Medien. Besonders in den sog. sozialen Medien tauchen immer wieder Berichte – meist in Form von Filmen – auf, die die Landwirtschaft, speziell die Tierhaltung, in ein schlechtes Bild rücken. Wie sollen Landwirtschaft und Landwirte reagieren?

Antworten auf diese Frage lieferte der Kommunikationsexperte Prof. Dr. Ulrich Nöhle auf der Bauerntagung am vergangenen Dienstag in Walhorn. Seine Kernaussage: Die Landwirte müssen dafür Sorge tragen, dass es nichts zu enthüllen gibt! Das beinhaltet zum einen, dass bestehende Missstände abgestellt werden. Und zum anderen, dass Landwirtschaft und Landwirte die Produktionsumstände ihrer Erzeugnisse ungefragt und für alle sichtbar darlegen.

Das Fazit von Prof. Dr. Ulrich Nöhle: „Sie haben die Wahl: Früher haben Sie Lebensmittel produziert und auf besondere Nachfrage einige Informationen zu den Produktionsumständen nachgeliefert. In Zukunft werden Sie Informationen produzieren. Wenn diese Informationen korrekt und transparent sind und von der medialen Öffentlichkeit verstanden werden, dann dürfen Sie Lebensmittel nachliefern. Wenn Ihnen das nicht gelingt, dann werden sie vom Handel oder vom Verbraucher ausgelistet.“

Einen ausführlichen Bericht zum Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Nöhle können Sie in der nächsten Ausgabe von der Bauer lesen.