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Der „normale“ Pachtvertrag hat nach wie vor eine Laufzeit von neun Jahren. Im Unterschied zu früher kann diese „Basisperiode“ nur noch maximal drei Mal verlängert werden. Das Pachtverhältnis endet somit automatisch nach 36 Jahren.

Hinzu kommen zwei Vertragsformen mit fester Laufzeit: die Laufbahn- und die Langzeitpacht. Die beiden Formen bieten den Landeigentümern Anreize, Flächen an Junglandwirte zu verpachten. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um zusätzliche Vergünstigungen im Bereich der Erbschafts- und Schenkungssteuer bei Verpachtung an einen Junglandwirten (jünger als 35).

Der Langzeitpachtvertrag wird für die Dauer von 27 Jahren abgeschlossen. Die Laufbahnpacht endet beim Erreichen des Pensionsalters des Pächters (67 Jahre).

Um außergewöhnlichen Situationen Rechnung zu tragen, werden zwei neue Vertragsformen eingeführt:

  • die Kurzzeitpacht (maximal fünf Jahre) schafft Spielraum, um z.B. Nachlassfragen zu regeln,
  • die Laufbahnendepacht ermöglicht die Überbrückung des Zeitraums zwischen dem Ende der normalen Pacht (36 Jahre) und dem Erreichen des Pensionsalters der Pächters.