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Die Gesetzesänderungen betreffen:

• die Vertragsform: Um Streitigkeiten über den Beginn und das Ende des Pachtverhältnisses zu unterbinden, müssen Pachtverträge in Zukunft schriftlich verfasst und einregistriert werden (für laufende Verträge gelten Übergangsbestimmungen),

• die Erstellung eines Inventars bei Eintritt in ein Pachtverhältnis,

• der Wegfall des Vorkaufsrecht für Landwirte über 67 Jahre, die eine Altersrente beziehen und nicht ernsthaft einen Nachfolger geltend machen können,

• effektive Sanktionen im Fall von Unterverpachtung,

• Maßnahmen zur Unterbindung des Missbrauchs der privilegierten Pachtübertragung,

• die Pflicht der Mitteilung des Tauschs von Flächen an die Eigentümer,

• Modalitäten in Sachen Kündigung zwecks pachtfreier Veräußerung von Flächen,

• Möglichkeiten, um pensionierten Pächtern zu kündigen.

Als nicht unerheblich für die Pächter könnte sich eine weitere Neuerung herausstellen: die Möglichkeit für Politik und Behörden, die Bewirtschaftungsfreiheit durch Umweltklauseln einzuschränken. Und sogar jeder beliebige Verpächter soll Erosionsschutzauflagen in den Pachtvertrag festschreiben können.