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Wallonische Biodiversitätsstrategie: So nicht!
Noch bis zum 2. Oktober liegt die von der wallonischen Umweltministerin geplante Biodiversitätsstrategie 360° zur öffentlichen Untersuchung aus. Der Bauernbund Ostbelgien hat eine Stellungnahme eingereicht – mit dem Fazit: So nicht!
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EU-Parlament: IED nicht für Rindvieh!
Um die klimaschädlichen Emissionen der Industrie zu reduzieren, hat die EU-Kommission einen Vorschlag zu einer Verschärfung der sog. Industrieemissionsrichtlinie (IED) gemacht. Demnach sollen Rinderhaltungen mit mehr als 150 Großvieheinheiten als industrielle Anlagen eingestuft werden. Der Agrarausschuss des EU-Parlaments hatte unter Verhandlungsführer Benoît Lutgen (Les Engagés-EVP, ehemaliger wallonischer Landwirtschaftsminister) bereits mehrheitlich gefordert, die Rindviehhaltungen aus diesen Vorgaben herauszunehmen. Diesem Standpunkt ist nun auch das Plenum des EP bei der finalen Abstimmung gefolgt.
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Petition Zugang von Vieh zu Wasserläufen
Wie schon mehrmals berichtet, gilt ab Januar 2023 eine Verpflichtung zur Auszäunung von klassierten Wasserläufen. Es hat mehrere Treffen mit dem Kabinett von Umweltministerin Tellier und der Verwaltung gegeben, um die Möglichkeit zu schaffen, dass wenigsten an der einen oder anderen Stelle der Zugang erlaubt wird, damit die Rinder direkt am Bach saufen können. Wie berichtet, wurden diese Verhandlungen vor einigen Wochen abrupt abgebrochen und den Verbänden erklärt, dass es keine Ausnahmen zum Tränken von Vieh geben wird.
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Sonja De Becker tritt Boerenbond-Vorsitz an Lode Ceyssens ab
Am heutigen Nachmittag hat das Präsidium des Boerenbonds den derzeitigen Vizepräsident Lode Ceyssens mit Wirkung zum 1. Mai zum neuen Vorsitzenden ernannt hat. Der Personalwechsel an der Spitze der Organisation erfolgte auf Vorschlag von Amtsinhaberin Sonja De Becker.
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Verunglimpfung der Milchviehhaltung: Das Maß ist voll
In der GrenzEcho-Ausgabe vom heutigen Montag ist eine ganzseitige Reportage über die „Jagd nach dem richtigen Pilz“ für die Produktion von Käseimitaten erschienen. Als landwirtschaftlicher Verband stören wir uns weniger an den Plänen der „Vegan Cowboys“ als an den „Argumenten“, die die Verfasserin des Artikels als Hintergrund-„Information“ ins Feld führt, um veganen Käseersatz in ein positives Licht zu rücken.
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Ingrid Mertes wird neue Geschäftsführerin des BB Ostbelgien
Ende dieses Jahres geht der langjährige Berater des Bauernbundes, Marc Schröder, in Pension. Für seine Nachfolge suchte der Bauernbund eine(n) geeignete(n) Nachfolger(in), der/die die Interessen der deutschprachigen Landwirte weiter verteidigt. In der Person von Ingrid Mertes ist man fündig geworden.
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Bauernbund fordert Krisenmaßnahmen für Milch
Der Bauernbund fordert dringende Maßnahmen, um einen Zusammenbruch des Milchmarktes als Folge der Corona-Pandemie zu verhindern. Dabei bedarf es einer Kombination verschiedener europäischer Maßnahmen und Finanzierungen. In den letzten Wochen haben die Milchindustrie und die Branchenorganisation MilkBE (in der auch der Bauernbund vertreten ist) große Anstrengungen unternommen, um die Kontinuität der wirtschaftlichen Aktivitäten in den Milcherzeugerbetrieben zu gewährleisten und die Logistik innerhalb der Milchkette aufrechtzuerhalten. Dabei war und ist hilfreich, dass sich die krankheitsbedingten Ausfälle von Arbeitskräften in den meisten Betrieben dank der strikten Einhaltung der Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften in Grenzen gehalten hat.
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Bauernbund fordert Aktivierung von EU-Krisenmaßnahmen
Der Bauernbund fordert die EU-Kommission nachdrücklich auf, in diesen Corona-Krisenzeiten die Entwicklungen an den Agrarmärkten auf Schritt und Tritt zu verfolgen und rechtzeitig Krisenmaßnahmen wie Intervention, Beihilfen für die private Lagerhaltung, vorzeitige Ernte bzw. Ernteverzicht zu aktivieren. Auch müssen alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um das Funktionieren des Binnenmarktes und insbesondere der europäischen Landwirtschaft zu gewährleisten. Für den besonders hart getroffenen Zierpflanzenbau sind akute Notmaßnahmen erforderlich, um die Verluste auszugleichen.
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Landwirtschaft als Schlüsselsektor eingestuft
Die Föderalregierung hat die gesamte Nahrungsmittelkette als vitalen Schlüsselsektor von strategischer Bedeutung eingestuft. Damit dürfen die landwirtschaftlichen Betriebe, ihre Zulieferer und ihre Abnehmer sowie sämtliche nachgelagerten Verarbeitungsunternehmen wie z.B. Molkereien, Schlacht- und Zerlegebetriebe, … ihre wirtschaftlichen Aktivitäten weitgehend unverändert weiterführen. Auch die Zulieferer von Produktionsmitteln (Dünge-, Pflanzenschutz-, Futtermittel, usw.) und Dienstleister (landwirtschaftliche Lohnunternehmer, Tierärzte, …) können weiter aktiv sein.
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