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Neue Vorschläge zur Definition des „aktiven Landwirts“ in der Wallonie
Die Wallonische Regierung hat neue Vorschläge zur Definition des „aktiven Landwirts“ verabschiedet. Wichtig ist jedoch: Dabei handelt es sich noch nicht um endgültige Bestimmungen. Die Vorschläge müssen zunächst der Europäischen Kommission vorgelegt und von dieser geprüft sowie genehmigt werden.
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Föderales Energiepaket – zusätzliche Unterstützung für Landwirte
Zusätzliche Unterstützung für die Landwirtschaft im föderalen Energiepaket Die föderale Regierung stellt bis zu 80 Millionen Euro für Energiestützmaßnahmen bereit – zunächst für drei Monate (Mai bis Juli). Dazu zählen unter anderem steuerliche Anreize für eine höhere Kilometervergütung durch Arbeitgeber sowie Zuschüsse für Sozialfonds für Heizöl, Gas und Strom.
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Dürre 2022 als Katastrophe anerkannt
Auf Vorschlag von Landwirtschaftsminister Willy Borsus hat die wallonische Regierung in 1. Lesung die Dürre von 2022 als landwirtschaftliche Katastrophe eingestuft. Der Anerkennungserlass legt das geografische Ausmaß der Agrarkatastrophe fest und definiert die Entschädigungsmodalitäten. 254 der insgesamt 262 wallonischen Gemeinden werden als dürregeschädigt eingestuft.
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Wasserpipelines: Abkommen mit SWDE
Die anerkannten landwirtschaftlichen Verbände und die Wallonische Wasserverteilungsgesellschaft SWDE haben in der vergangenen Woche ein Protokoll unterzeichnet, um die Auswirkungen der Infrastrukturarbeiten der SWDE auf die durchquerten landwirtschaftlichen Flächen auf ein Minimum zu reduzieren.
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Milchmengenreduzierung: Entschädigung ist steuerfrei
Die im Frühjahr 2017 erhaltene Entschädigung für die freiwillige Reduzierung der Milchproduktion im Herbst 2016 muss nicht versteuert werden.
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Krisenbeihilfe als Kuh- und Grünlandprämie
Die Wallonische Region zahlt die Krisenbeihilfe für die Rindviehhalter in Form einer Kuh- und einer Grünlandprämie aus. Für Milchkühe beläuft sich die Beihilfe auf 23 Euro pro Tier; Doppelnutzungskühe werden mit 11,50 Euro unterstützt. Die Krisenbeihilfe wird für maximal 75 Tieren pro Betriebsleiter gewährt. Für Junglandwirte (jünger als 40 Jahre am 1. Januar 2017 und Betriebsinhaber frühestens seit dem 15. Juni 2006) werden die Beträge um 50% aufgestockt.
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Comeos-Zuschlag für Schweinehalter
Fast ein Jahr nach dem in den Kettenverhandlungen ausgehandelten Comeos-Abkommen erhalten nun auch die Schweinehalter endlich ihren Zuschlag: In dieser Woche werden ihnen insgesamt 7,5 Mio. überwiesen. Nach dem russischen Embargo sind die europäischen Schweinefleischpreise abgestürzt. Bis Spätwinter 2016 büßte der Preis gegenüber 2013 mehr als 22% ein. Seit Ende Mai sind die Glieder der Schweinefleischkette gefordert, innerhalb eines Jahres einen Fonds mit bis zu 15 Mio. Euro zu speisen, die an die Schweinehalter weitergereicht werden. Die
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Steuer auf Umweltbelastung erstetzt Abwassergebühren
In der Vergangenheit mussten Landwirte einen Antrag stellen, um von den Abwassergebühren befreit zu werden. Rückwirkend ab 2015 gilt neues System. Die Wallonische Region hat die Abwassergebühr durch eine Steuer auf Umweltbelastung ("taxe sur la charge environnementale") ersetzt. Bei der Berechnung dieser Steuer werden drei Arten von Umweltbelastung berücksichtigt: Stickstoff, Pflanzenschutzmittel und Erosion. Die ehemalige Abwassergebühr berücksichtigte dagegen ausschließlich die Nitratbelastung durch Tierausscheidungen und galt deshalb nur für viehhaltende Betriebe. Die Ausweitung auf Pflanzenschutzmittel und Erosion hat zur Folge, dass alle landwirtschaftlichen Betriebe von neuen Steuer unterworfen sind.
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Sozialbeiträge: Krisenmaßnahmen für Landwirte
Der föderale Minister Willy Borsus will eigenen Angaben zufolge die Selbstständigen in die Lage versetzen, ihre Sozialbeiträge schnell an ihre wirtschaftlich-finanzielle Realität anzupassen. Selbstständige in Sektoren, die sich in einer Krise befinden, können in den Genuss von Vergünstigungen im Zusammenhang mit der Zahlung ihrer Sozialbeiträge kommen. Dies beinhaltet u.a. die offizielle Anerkennung der Landwirtschaft als Krisensektor.
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