- Alle
- Arbeit / Personal
- Bauernbund unternimmt
- Bodenbewirtschaftung / Futter / Pacht
- EU und Weltmarkt
- Förderprogramme/ Kompensationen / Steuern
- GAP
- Genehmigungen / Befähigungen / Registrierungen
- Klima
- Landwirtschaft
- Nutztierhaltung / Tiergesundheit
- Technik
- Umweltauflagen
- Verkehr und Straße
- Wildtiere
- Wirtschaftlichkeit / Kosten / Risiken
-
Ist ein Durchbruch im Agrarhandel mit Großbritannien in Sicht?
Seit dem Brexit haben zusätzliche gesundheits- und pflanzenschutzrechtliche (SPS) Kontrollen den Handel mit Agrar- und Lebensmittelprodukten mit dem Vereinigten Königreich (UK) erheblich erschwert. Land- und Gartenbauunternehmer sehen sich mit obligatorischen Ausfuhrbescheinigungen, Grenzkontrollen, zusätzlichem Verwaltungsaufwand, höheren Transportkosten und logistischen Verzögerungen konfrontiert.
Mehr erfahren -
Made in Italy
Italien verkauft in Europa nicht nur Lebensmittel, sondern auch Herkunft. Von Parmaschinken über Balsamico bis hin zu Wein steht „Made in Italy“ für ein Qualitätsversprechen, das in regionaler Identität, Handwerkskunst und geschützten Ursprungsbezeichnungen verankert ist. In Brüssel verteidigt Coldiretti, die größte italienische Landwirtschaftsorganisation, diese Markenstrategie und das Ertragsmodell der Landwirte. Arianna Giuliodori ist seit 2024 Direktorin des Brüsseler Büros von Coldiretti, wo sie die europäischen Dossiers betreut.
Mehr erfahren -
Mercosur – „Schlag ins Gesicht der Bauern“
Italiens Kurswechsel sichert qualifizierte Mehrheit für Mercosur „Schlag ins Gesicht der Bauern“ Mit der veränderten Haltung Italiens wurde innerhalb der europäischen Mitgliedstaaten eine qualifizierte Mehrheit für Mercosur erreicht. Der Boernbond bedauert, dass die schädlichen Auswirkungen dieses Handelsabkommens auf die Landwirtschaft von manchen blind ignoriert werden. „Das ist ein Schlag ins Gesicht unserer Bauern, die sich jeden Tag mit Leidenschaft für sichere und nachhaltige Lebensmittel auf den Tellern der europäischen Verbraucher einsetzen“, reagiert der Vorsitzende Lode Ceyssens. Die Landwirtschaftsorganisation ruft die Europaabgeordneten dazu auf, dieses Abkommen in seiner derzeitigen Form bei der noch ausstehenden finalen Abstimmung nicht zu billigen.
Mehr erfahren -
Mercosur: Autos gegen Fleisch
Nach 20 Jahren Verhandlungen haben die EU und der südamerikanische Mercosur-Block (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) eine politische Einigung über ein Handelsabkommen erzielt. Die Zeche für den freien Handel mit Waren und Dienstleistungen zahlt die europäische Landwirtschaft: Sie wird den Interessen unserer Automobil- und Maschinenindustrie geopfert! Denn die EU akzeptiert im Gegenzug große Mengen Geflügelfleisch und Zucker aus den Mercosur-Ländern, obwohl Welten unsere europäischen Normen und Standards vom südamerikanischen Agrarmodell trennen. Allen beschwichtigenden „Fairness“-Klauseln zum Trotz wird das Mercosur-Handelsabkommen unsere landwirtschaftlichen Betriebe und das europäische Agrarmodell unter Druck setzen.
Mehr erfahren -
Marcel Goffinet in den Arla Foods Aufsichtsrat gewählt
Die Vertreterversammlung von Arla Foods hat Marcel Goffinet als eines von vier neuen Mitgliedern für die kommenden zwei Jahre in den Aufsichtsrat gewählt. Zweites neues Mitglied für die Region Zentraleuropa (Deutschland, Belgien, Luxemburg, Niederlande) ist Walter Lausen, während Manfred Graff wiedergewählt wurde.
Mehr erfahren -
Was steckt wirklich hinter CETA?
In dieser Woche waren alle Augen auf Wallonien und Brüssel gerichtet, weil sie der belgischen Regierung in buchstäblich letzter Minute ihre Zustimmung zum Freihandelsabkommen der EU mit Kanada (CETA) verweigern. Die von Wallonien vorgetragenen Argumente sind nicht immer ganz wahrheitsgemäß. Man setzt auf die Angst, die CETA bei Teilen der Bevölkerung hervorruft. Dagegen werden die unbestreitbaren Vorteile und Chancen vollständig außer Acht gelassen. Wir sehen es deshalb als notwendig und sinnvoll, die nackten Tatsachen des CETA-Abkommens in Erinnerung zu rufen.
Mehr erfahren -
2. Runde des Mengenreduzierungsprogramms
Im Juli hat der EU-Agrarministerrat 150 Mio. Euro zur Finanzierung einer freiwilligen EU-weiten Milchmengenreduzierung bereitgestellt. Dieses Geld reicht für die Entschädigung von 1,07 Mrd. kg Milch Minderproduktion. In der ersten Runde des Programms hatten gut 52.000 Milcherzeuger bereits eine Reduzierungsmenge von 1,06 Mrd. kg angemeldet. Damit wurde das verfügbare Budget in der 1. Runde zu 99% ausgeschöpft.
Mehr erfahren -
Wallonisches Nein zu CETA
Mit großer Mehrheit hat sich das wallonische Parlament am heutigen Freitag gegen die Unterzeichnung des Freihandelsabkommens mit Kanada (CETA) ausgesprochen. Landwirtschaftsminister René Collin sieht dieses Veto als einen „zivilen Akt zum Schutze unserer landwirtschaftlichen Familienbetriebe“.
Mehr erfahren -
https://www.bauernbund.be/aktuelles/2-runde-der-mengenreduzierung-wenig-resonanz
Die 2. Runde des europäischen Programms zur Reduzierung der Milchanlieferungen ist erwartungsgemäß auf wenig Resonanz gestoßen. Die Einschreibungsfrist endete am heutigen Mittwoch um 12.00 Uhr. In Wallonien beteiligen sich nur 39 Landwirte mit einer Gesamtmenge von 490.000 l (durchschnittlich 12.550 l pro Teilnehmer).
Mehr erfahren