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2. Runde des Reduzierungsprogramms gestartet
Ab sofort läuft die 2. Runde des EU-weiten freiwilligen Milchmengenreduzierungsprogramms. Einschreibungen sind möglich bis zum 12. Oktober um 12.00 Uhr. Aber der Zug ist längst abgefahren. Denn von den insgesamt 1,07 Mrd. kg Milch, denen das EU-Programm Platz bot, wurden in der ersten Runde bereits 1,06 Mrd. in Anspruch genommen. Somit bleibt nur noch Platz für die Vergütung von 11 Mio. l Produktionsverzicht in den kommenden drei Monaten (November, Dezember und Januar) – und das EU-weit! Bei einer Beteiligung von z.B. 100 Mio. kg bedeutet dies, dass letztendlich nur ca. ein Zehntel der gemeldeten Reduzierungsmenge mit 14 Cent/kg vergütet wird. Hinzu kommt, dass der von der Wallonischen Region in der 1. Runde gewährte Aufschlag von 10 Cent/l in dieser neuen Runde entfällt. Es ist anzumerken, dass Betriebe, die sich an der 1. Runde beteiligt haben, ausgeschlossen sind.
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Milchmengenreduzierung: Ergebnisse der 1. Runde
EU-weit haben sich gut 52.000 Milcherzeuger in das freiwillige Milchmengenreduzierungsprogramm eingeschrieben. Insgesamt wurde eine Verringerung der Milchproduktion um 1,06 Mrd. kg (-2,9%) gegenüber dem letzten Trimester 2015 angemeldet.
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Belgienweit 33 Mio. l Milchreduzierung angekündigt
In Belgien haben 1829 Betriebe angekündigt, ihre Milchproduktion in den drei letzten Monaten des Jahres um insgesamt 33,04 Mio. l zu drosseln. In Wallonien sind die Angaben zur Beteiligung am Milchmengenreduzierungsprogramm leicht angepasst worden. Hintergrund ist, dass einige Erzeuger sich aus diversen Gründen nicht im Internetportal einschreiben konnten und stattdessen den Antrag via E-Mail eingereicht haben. Somit haben sich 1091 (statt der gestern gemeldeten 1065) wallonische Milcherzeuger dazu verpflichtet, ihre Milcherzeugung um insgesamt 17,93 Mio. l zu verringern (durchschnittlich 16.434 l pro Betrieb).
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Milchmengenreduzierung stößt auf starke Resonanz
In Wallonien haben sich insgesamt 1065 Milcherzeuger – das ist fast ein Drittel aller wallonischen Milcherzeuger – in das Mengenreduzierungsprogramm eingeschrieben. Die angekündigte Reduzierungsmenge beläuft sich auf 17,46 Mio. l !!! Im Schnitt sind das 16.400 l pro Anmeldung.
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348 Euro/Monat für die Ernährung
Nach Angaben des Landvolk-Pressdienstes (LPD) gab ein durchschnittlicher niedersächsischer Haushalt im Jahr 2013 exakt 348 Euro im Monat für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren aus. Damit entfielen 14% des Gesamtbudgets (2.488 Euro) auf diesen Ausgabenposten. Er erhöhte sich nach Erhebungen des niedersächsischen Landesamtes für Statistik innerhalb von fünf Jahren um gut 50 Euro. Deutlich rasanter stiegen dagegen Mieten (von 694 auf 883 Euro). Zu den größeren monatlichen Ausgabeposten privater Haushalte zählten 2013 außerdem die für Verkehr (336 Euro) und für Freizeit, Unterhaltung und Kultur (268 Euro).
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Schwächt die Produktionssteigerung ab?
Mittlerweile liegen die Angaben zu den belgischen Milchanlieferungen vor. Demnach sind in den Molkereien des Landes im April 324 Mio. l Milch angeliefert worden. Mit +5,1% gegenüber April 2015 fällt die Produktionssteigerung geringer aus als in den vorangegangenen Monaten. Der Vergleich hinkt allerdings, denn viele (flämische) Milcherzeuger dürften in den letzten Märztagen 2015 Milch bis zum 1. April zurückgehalten haben, um ihre Superabgabe in Grenzen zu halten.
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EU-weit 3,8% mehr Milch seit Quotenende
Europas Bauern haben im abgelaufenen Milchwirtschaftsjahr (1. April bis 31. März) mehr Milch an die Molkereien geliefert als im Jahr zuvor. In der EU-28 erhöhte sich die Erzeugung seit dem Ende der Quotenregelung nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes (LPD) um 3,8% oder knapp 6,1 Mio. t Milch. Diese Menge entspricht, wie die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen verdeutlicht, der gesamten Jahresanlieferung im Milchland Niedersachsen.
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Stimmung auf neuem Tiefpunkt
Das flämische Agrarstimmungsbarometer, der sog. Agrarkonjunkturindex, ist in diesem Frühjahr auf einen neuen Tiefpunkt gesackt. Dies gilt sowohl für die Beurteilung der abgelaufenen sechs Monate als die Erwartungen an die kommenden sechs Monate. Der Index auf der Grundlage von 580 Umfrageteilnehmern fiel auf 62 Punkte (bei 100 Punkten halten sich positive und negative Antworten die Waage).
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Rindfleisch von Mercosur-Verhandlungen ausgeschlossen
Angesichts des starken Widerstands mehrerer Mitgliedstaaten (darunter Belgien) hat die EU-Kommission beschlossen, ihren Vorschlag eines zollfreien Rindfleischkontingents in den Freihandelsverhandlungen mit dem südamerikanischen Mercosur-Handelsblock zurückzuziehen. Ursprünglich war die Kommission bereit, den südamerikanischen Ländern den zollfreien Import von 78.000 t Rindfleisch in die EU zuzugestehen. Auch das Ethanolkontingent-Angebot (600.00 m³) wurde zurückgezogen. Beide Produkte werden von der EU als sensibel eingestuft.
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