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Wolfszonen im Hohen Venn und bei Saint-Hubert erweitert
Die Gebiete mit dauerhaft nachgewiesener Wolfspräsenz werden in der Wallonischen Region größer. Das „Réseau Loup“ des Öffentlichen Dienstes der Wallonie hat die Zonen der dauerhaften Wolfspräsenz (ZPP) im Massif de Saint-Hubert und im Hohen Venn ausgeweitet. Für die Landwirtschaft bedeutet dies vor allem: Mehr Tierhalter können auf Unterstützung beim Schutz ihrer Herden vor Wolfsangriffen zurückgreifen.
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Haushaltsdebatten: Was für die Landwirtschaft auf dem Spiel steht
Belgien steht vor großen haushaltspolitischen Herausforderungen. Auf föderaler Ebene soll das Haushaltsdefizit bis 2029 strukturell um 10 Milliarden Euro verbessert werden. Auch die Wallonische Region verfolgt einen mehrjährigen Sanierungskurs. Für 2026 sind strukturelle Einsparungen von rund 270 Millionen Euro vorgesehen. Gleichzeitig soll das Defizit der Region schrittweise zurückgeführt werden: von 2,015 Milliarden Euro im Jahr 2026 auf einen nahezu ausgeglichenen Haushalt im Jahr 2029.
Mehr erfahren - Sommer 1976
1976 und 2026: Als die Ausnahme zur neuen Normalität wurde
Vertrocknete Wiesen, Temperaturen von über 30 Grad, Wassermangel und Brände im Hohen Venn: Der Sommer 2026 erinnert in mancher Hinsicht an den legendären Dürresommer von 1976. Vor 50 Jahren erlebte Belgien eine außergewöhnlich trockene und heiße Zeit, die sich tief in das Gedächtnis der Menschen eingebrannt hat. Damals galt das Ereignis als Ausnahme. Das Wetter würde sich wieder normalisieren, so die Vorstellung. Niemand ahnte, dass eine solche Ausnahmesituation Jahrzehnte später immer häufiger auftreten würde. 50 Jahre nach 1976 wirkt der Sommer 2026 deshalb fast schon wie eine neue Normalität.
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Zugang für Ausbilder von Praktikanten und Lehrlingen in der Landwirtschaft wird deutlich vereinfacht
Wichtiger Erfolg für die landwirtschaftliche Aus- und Weiterbildung in Ostbelgien: für Landwirte, die ihr Wissen und ihre Erfahrung an die nächste Generation weitergeben möchten, gibt es eine erfreuliche Neuerung. Die Ausbildung zum Praktikantenausbilder in der Landwirtschaft wird künftig deutlich vereinfacht.
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Neue Vorschläge zur Definition des „aktiven Landwirts“ in der Wallonie
Die Wallonische Regierung hat neue Vorschläge zur Definition des „aktiven Landwirts“ verabschiedet. Wichtig ist jedoch: Dabei handelt es sich noch nicht um endgültige Bestimmungen. Die Vorschläge müssen zunächst der Europäischen Kommission vorgelegt und von dieser geprüft sowie genehmigt werden.
Mehr erfahrenKostenlos aufrufbar für Mitglieder des Bauernbundes" - Landwirtschaftliche Aus – und Weiterbildung in Ostbelgien
Praxisnah, vielseitig und zukunftsorientiert
Die Landwirtschaft entwickelt sich rasant weiter – und mit ihr die Anforderungen an die Menschen, die in ihr arbeiten. Neue gesetzliche Vorgaben, technischer Fortschritt, Digitalisierung und der Klimawandel machen deutlich: Berufliche Aus- und Weiterbildung ist heute wichtiger denn je. Gleichzeitig müssen die Bildungsangebote den Bedürfnissen der Betriebe entsprechen.
Mehr erfahrenKostenlos aufrufbar für Mitglieder des Bauernbundes" - Agrometeorologischer Rückblick Frühjahr 2026
Zwischen idealen Wachstumsbedingungen und Wetterextremen
Der Frühling 2026 war von starken Wetterextremen geprägt. Nach einem trockenen Jahresbeginn wechselten sich im Mai und Juni kühle, feuchte Phasen mit außergewöhnlicher Hitze ab. Während die Kulturen zunächst von guten Wachstumsbedingungen profitierten, verursachten Starkregen, Hagel und hohe Temperaturen regional erhebliche Schäden.
Mehr erfahrenKostenlos aufrufbar für Mitglieder des Bauernbundes" - Hitzewelle 2026
Eindeutige Auswirkungen auf Kühe und die Milchproduktion
Die aufeinanderfolgenden Hitzewellen, die wir in diesem Jahr erlebt haben, haben unsere Rinder (und ihre Halter!) mehrere Wochen lang stark unter Druck gesetzt. Entgegen der allgemeinen Annahme hören die Folgen nicht auf, sobald die Temperaturen wieder sinken, sondern wirken sich noch mehrere Tage oder sogar Wochen nach Ende der Hitzewelle auf die Herden aus. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenfassung dieser Auswirkungen sowie einige Erläuterungen dazu.
Mehr erfahrenKostenlos aufrufbar für Mitglieder des Bauernbundes" - Bayer-Versuchsplattform in Houtain-le-Val
Weniger Mittel, aber mehr Strategie auf der Bayer-Testplattform
Auf der Versuchsplattform von Bayer, die seit mehr als dreißig Jahren am selben Standort ausgebaut wird, werden praxisorientierte Lösungen für verschiedene Ackerkulturen getestet. Bei der jüngsten Besichtigung der Versuchsfelder lag der Schwerpunkt darauf, wie sich der Pflanzenschutz zunehmend in Richtung gezielter und zeitlich gut abgestimmter Maßnahmen verlagert.
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