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Rücksicht auf den Feld- und Waldwegen: Das Fremdenverkehrsamt sensibilisiert Gäste
Ostbelgien ist eine Region, in der Tourismus und Landwirtschaft eng miteinander verbunden sind. Zahlreiche Wander- und Radwege führen durch eine Kulturlandschaft, die nicht nur Erholungsraum für Gäste, sondern zugleich Arbeitsumfeld für die heimischen Landwirte ist. Viele Feld- und Waldwege dienen daher sowohl Freizeitaktivitäten als auch der täglichen Bewirtschaftung der Flächen.
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Fahrplan zur Verringerung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln
Die wallonische Regierung hat einen Fahrplan zur schrittweisen Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln in sensiblen Trinkwasserschutzgebieten verabschiedet. Betroffen sind insbesondere die Schutzzonen IIa sowie die karstischen Zonen IIb. Die Umsetzung ist für den Zeitraum 2028 bis 2032 vorgesehen.
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Ist die IBR-Bekämpfung ein Segen oder eine Qual?
Über den Umgang mit IBR wurde in den vergangenen Jahrzehnten schon viel gesagt und geschrieben. Seit fast dreißig Jahren wird diese Krankheit nun bekämpft, und das mit Erfolg: Der Anteil der Betriebe mit positiv getesteten Tieren sank von über 70 % auf unter 10 %. Zählt man nur die konventionellen Betriebe – ohne Fleischkälber- und Mastbetriebe mit einem besonderen Status – dann sind heute sogar 99 % IBR-frei.
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Rentabilität Fleischvieh
Die Preise stimmen wieder, aber die Rechnung bleibt hoch
Nach Jahren besonders schwieriger Rentabilität entwickelt sich der Preis endlich in eine Richtung, die den Erwartungen der Rinderhalter entspricht. Die Preise für Kälber, Bullen und Mutterkühe stiegen bereits zwischen 2020 und 2022, doch erst seit der ersten Hälfte des Jahres 2025 ist eine deutliche Beschleunigung zu verzeichnen. Das ist auch notwendig, denn auf der Kostenseite blieben die Steigerungen nicht zurück.
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Fusion von Arla und DMK
Europas größte Molkereigenossenschaft nimmt ihre Arbeit auf
Mit dem offiziellen Vollzug der Fusion von Arla Foods und der DMK Group beginnt ein neues Kapitel in der europäischen Milchwirtschaft. Seit dem 1. Juni 2026 treten die beiden genossenschaftlich organisierten Unternehmen gemeinsam unter dem Namen Arla auf.
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Vierrotor-Schwader setzt auf Leistung und saubere Arbeit
Im Segment der großen Schwadrechen ist die Auswahl groß, mit etablierten Namen wie Claas, Kuhn, Vicon und Krone. Auch der Pöttinger Top 1403 C gehört eindeutig zu dieser erlesenen Gesellschaft. In Belgien sind es heute vor allem Lohnunternehmer, die mit diesem Maschinentyp arbeiten, aber das hält uns nicht davon ab, diesen Schwadrechen technisch und mechanisch gründlich unter die Lupe zu nehmen.
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Made in Italy
Italien verkauft in Europa nicht nur Lebensmittel, sondern auch Herkunft. Von Parmaschinken über Balsamico bis hin zu Wein steht „Made in Italy“ für ein Qualitätsversprechen, das in regionaler Identität, Handwerkskunst und geschützten Ursprungsbezeichnungen verankert ist. In Brüssel verteidigt Coldiretti, die größte italienische Landwirtschaftsorganisation, diese Markenstrategie und das Ertragsmodell der Landwirte. Arianna Giuliodori ist seit 2024 Direktorin des Brüsseler Büros von Coldiretti, wo sie die europäischen Dossiers betreut.
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Auf der Suche nach Mitarbeitern?
Das (Arbeits-)Verhältnis muss stimmen
Die Suche nach geeignetem Personal bleibt für viele land- und gartenbauliche Betriebe eine heikle Aufgabe. Die Arbeit ist körperlich anstrengend, oft saisonabhängig und erfordert eine bestimmte Einstellung. Gleichzeitig ist der Arbeitsmarkt angespannt und die Arbeitnehmer wechseln schneller den Job.
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Strategien gegen Starenbefall
In vielen offenen Stallanlagen sorgen Stare zunehmend für erhebliche Probleme. Die geschützten Vögel treten oft in großen Schwärmen auf und verschmutzen Futtertröge, Liegeflächen, Maschinen und Gebäude massiv. In einzelnen Betrieben kann der Befall so stark sein, dass Stallbereiche nahezu vollständig mit Kot bedeckt sind. Die Folgen sind nicht nur hygienischer Natur : Stare bedienen sich an Futter und Tränken, wodurch es zu Verunreinigungen und gesundheitlichen Risiken für die Tiere kommt. Verschmutztes oder vermindertes Futterangebot kann die Futteraufnahme beeinträchtigen, das Wachstum verzögern und die Leistung mindern. In der Milchviehhaltung wirkt sich dies unmittelbar auf die Milchqualität und damit auch auf die Erlöse aus. Hinzu kommen zusätzlicher Arbeitsaufwand und Stress für die Betriebsleiter. Auch außerhalb der Ställe richten die Vögel Schäden an, etwa durch das Fressen von Silage oder Saatgut. Besonders offene Stallkonzepte mit Weidegang bieten den Tieren dabei ideale Bedingungen und lassen sich kaum vollständig abschirmen. Abschreckung und Management: viele Ansätze, begrenzte Wirkung Landwirte setzen verschiedene Maßnahmen ein, um den Druck durch Stare zu reduzieren. Eine Möglichkeit besteht darin, die Fütterungszeiten anzupassen. Da sich die Vögel vor allem tagsüber im Stall aufhalten, wird das Futter teils erst abends vorgelegt. Auch der Schutz von Silos durch das Abdecken der Anschnittfläche während des Tages kann helfen, Verluste zu begrenzen. Darüber hinaus kommen unterschiedliche Abschreckungssysteme zum Einsatz. Akustische Vergrämer, etwa mit Raubvogelrufen, sollen die Tiere fernhalten. Häufig werden diese mit visuellen Reizen kombiniert, um den Überraschungseffekt zu erhöhen. Wichtig ist dabei, die Geräte regelmäßig zu versetzen, da sich die Vögel schnell an gleichbleibende Reize gewöhnen. Ergänzend werden auch Laser-Systeme eingesetzt, die mit grünen Lichtstrahlen arbeiten und von den Vögeln als Bedrohung wahrgenommen werden. Ziel ist es, die Umgebung für die Tiere unattraktiv zu machen, ohne sie direkt zu treffen. Auch biologische Ansätze werden verfolgt: So kann die Ansiedlung von Greifvögeln wie Turmfalken dazu beitragen, den Starenbestand lokal zu reduzieren. Der Erfolg ist jedoch nicht in allen Fällen zuverlässig. Informationen zu den Turmfalken erhalten die Landwirte bei Aves-Ostkantone (Gerhard Reuter, gerhard@aves-ostkantone.be). Sondergenehmigung möglich – Antrag im Voraus stellen Da Stare unter Schutz stehen, sind direkte Bekämpfungsmaßnahmen grundsätzlich nicht erlaubt. In bestimmten Fällen kann jedoch eine Ausnahmegenehmigung beantragt werden. Darauf weist die zuständige Verwaltung hin. Neu ist, dass ein solcher Antrag inzwischen vorsorglich für ein ganzes Kalenderjahr gestellt werden kann – unabhängig davon, ob bereits ein akuter Befall vorliegt. Dies ermöglicht es Betrieben, im Ernstfall schneller zu reagieren, ohne auf eine Genehmigung warten zu müssen. Voraussetzung bleibt, dass andere Maßnahmen zuvor erfolglos angewendet wurden und die Eingriffe als letztes Mittel erfolgen. Die Genehmigung ist zeitlich begrenzt und verpflichtet die Antragsteller zu einer nachträglichen Berichterstattung über die durchgeführten Maßnahmen. Zuständig für die Anträge ist die Forstverwaltung. Landwirte müssen ein spezielles Formular ausfüllen und zusammen mit Kartenmaterial ihres Betriebs einreichen. Die individuellen Ergebnisse und Maßnahmen werden dokumentiert und dienen auch der weiteren Bewertung der Situation. Die Antragsformulare sind bei der hier unten zu finden. Sonderantrag in Abweichung der Vogelschutzmassnahmen .pdf Rapport concernant l'utilisation d'une dérogation de tir d'oiseaux .pdf Hier auch die jeweiligen Forstämter mit ihren E-Mail Adressen: Elsenborn: cantonnement.nature.forets.elsenborn@spw.wallonie.be Büllingen: cantonnement.nature.forets.bullange@spw.wallonie.be St. Vith: cantonnement.nature.forets.saintvith@spw.wallonie.be Eupen: cantonnement.nature.forets.eupen@spw.wallonie.be Malmedy: cantonnement.nature.forets.malmedy@spw.wallonie.be
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