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Italien: Agrarland mit großer Vergangenheit
Seit jeher ist Italien ein bedeutendes Agrarland, dessen Wurzeln bis in die Römerzeit zurückreichen, als fortschrittliche Bewässerungssysteme und weitläufige Villen mit landwirtschaftlichen Flächen das Landschaftsbild prägten. Heute ist Italien die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von rund 2,2 Billionen Euro. Die italienische Wirtschaft ist stark exportorientiert, mit Kernsektoren wie Mode, Automobilindustrie sowie Agrar- und Lebensmittelprodukten.
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Futtermittelbranche hält stand, befürchtet jedoch Inflation durch den Iran
Mit einer Produktion von 6,75 Millionen Tonnen Futter im Jahr 2025 konnte der belgische Futtermittelsektor noch leicht zulegen. Obwohl die Futtermittelpreise im Jahr 2025 stabil oder leicht rückläufig waren, scheinen die Folgen der geopolitischen Unruhen dennoch auf den Teller des Landwirts – und letztlich des Verbrauchers – zu gelangen.
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„Produktion droht Belgien zu verlassen“: Lebensmittelbranche fordert Kurswechsel
Die belgische Lebensmittelindustrie bleibt zwar die größte Industriebranche des Landes, doch hinter den weiterhin starken Kennzahlen wächst die Sorge um die Zukunft des Standorts Belgien. Bei der Vorstellung ihres wirtschaftlichen Jahresberichts 2025 warnt die Branchenorganisation Fevia eindringlich vor einem schleichenden Verlust der Wettbewerbsfähigkeit. Ohne politische Gegenmaßnahmen drohten Produktionsverlagerungen ins Ausland – mit Folgen für Beschäftigung, Investitionen und die gesamte Agrar- und Lebensmittelkette.
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Föderales Energiepaket – zusätzliche Unterstützung für Landwirte
Zusätzliche Unterstützung für die Landwirtschaft im föderalen Energiepaket Die föderale Regierung stellt bis zu 80 Millionen Euro für Energiestützmaßnahmen bereit – zunächst für drei Monate (Mai bis Juli). Dazu zählen unter anderem steuerliche Anreize für eine höhere Kilometervergütung durch Arbeitgeber sowie Zuschüsse für Sozialfonds für Heizöl, Gas und Strom.
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Mercosur – „Schlag ins Gesicht der Bauern“
Italiens Kurswechsel sichert qualifizierte Mehrheit für Mercosur „Schlag ins Gesicht der Bauern“ Mit der veränderten Haltung Italiens wurde innerhalb der europäischen Mitgliedstaaten eine qualifizierte Mehrheit für Mercosur erreicht. Der Boernbond bedauert, dass die schädlichen Auswirkungen dieses Handelsabkommens auf die Landwirtschaft von manchen blind ignoriert werden. „Das ist ein Schlag ins Gesicht unserer Bauern, die sich jeden Tag mit Leidenschaft für sichere und nachhaltige Lebensmittel auf den Tellern der europäischen Verbraucher einsetzen“, reagiert der Vorsitzende Lode Ceyssens. Die Landwirtschaftsorganisation ruft die Europaabgeordneten dazu auf, dieses Abkommen in seiner derzeitigen Form bei der noch ausstehenden finalen Abstimmung nicht zu billigen.
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Datenblätter zur GAP auch auf Deutsch
Die Außendirektion der Landwirtschaftsministeriums in Malmedy hat uns informiert, dass die Steckbriefe der einzelnen GAP-Maßnahmen jetzt auch vollständig auf Deutsch übersetzt sind und ständig aktualisiert werden.
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Praktischer Unterricht Traktorführerschein G
Wer 1982 und später geboren ist, braucht einen Traktorführerschein, um mit Traktoren auf öffentlichen Wegen fahren zu dürfen. Er oder sie muss 16 Jahre alt sein und die theoretische Prüfung bestanden haben. Interessenten können sich auf der Seite des LSZ registrieren und anmelden. Der praktische Unterricht und auch die Prüfung finden in St.Vith auf einem offiziell anerkannten Prüfungsgelände an der Friedensstraße und in und um St.Vith auf öffentlichen Straßen tagsüber (werktags und samstags) statt. Für die praktischen Unterrichtsstunden und der praktischen Prüfung wird den Kandidaten ein Traktor inkl. konformer Anhänger zur Verfügung gestellt. Die Kosten für den praktischen Unterricht (8 Stunden) inkl. Prüfung betragen 1.000 EUR; davon übernimmt aber die Deutschsprachige Gemeinschaft 500 EUR. Jede Zusatzstunde kostet 100 EUR, eine Nachprüfung 200 EUR. Für weitere Informationen wenden Sie sich direkt beim Projektkoordinator Gerd Brüls unter 0475/793115 oder gerd.bruels@bauernbund.be
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2024 ca. 3.650 BTV-3-Herde in Belgien
Im vergangenen Jahr hat die FASNK BTV-3 belgienweit in rund 3.650 Viehbeständen nachgewiesen (1.770 in Wallonien und mehr als 1.870 in Flandern). Besonders betroffen waren Schafherden: 2024 hat Rendac in den Sommermonaten mehr als doppelt so viele verendete Schafe eingesammelt wie im Sommer 2023. Bei Rindern lag die Sterblichkeit im Vergleich zu 2023 um ein Drittel höher. Es wird erwartet, dass das Virus auch in diesem Sommer grassieren wird. Um ein Bild von der Situation zu erhalten, hat die FASNK im Rahmen ihres jährlichen Winterscreenings im Dezember und Januar rund hundert Rinder- und ebenso vielen Schafherden auf die Anwesenheit des Blauzungenvirus untersucht. Dabei wurde ausschließlich der Serotyp 3 (BTV-3) nachgewiesen. Weder andere BTV-Serotypen noch der Erreger der epizootischen Hämorrhagischen Krankheit (EHD) scheinen demnach bisher bis nach Belgien vorgedrungen zu sein. Die FASNK warnt aber, sich nicht in Sicherheit zu wägen, da BTV-8 und MHE im vergangenen Jahr in Frankreich auf den Vormarsch in Richtung Norden waren und ein echtes Risiko besteht, dass diese beiden Krankheiten auch schnell bis nach Belgien verschleppt werden, wenn die Gnitzenaktivität wieder an Fahrt aufnimmt. Die FASNK erinnert deshalb eindringlich an die Impfpflicht gegen die drei Viren. „Ziel ist es, die Arbeit unserer Landwirte und die belgischen Viehbestände wirksam zu schützen, die Ausbreitung des Virus auf unserem Territorium einzudämmen und die Wettbewerbsfähigkeit des Agrarsektors zu erhalten“, so der föderale Landwirtschaftsminister David Clarinval. Die Impfpflicht gegen die Blauzungenkrankheit (Serotypen 3 und 8) gilt für Schafe und Rinder (ausgenommen Mastkälber), die vor dem 1. Januar 2025 geboren wurden. Rinder müssen zusätzlich gegen EHD geimpft werden. Als vollständig geimpft gelten Tiere, die bis zum 1. Juni 2025 alle Grundimpfungen erhalten haben und entsprechend in Sanitel registriert sind. Die Impfstoffe kommen nach und nach auf den belgischen Markt. Im März und April werden erhebliche Lieferungen erwartet. Dass zu diesem Zeitpunkt bereits Tiere auf der Weide sind, dürfe die Viehhalter nicht von den Impfungen abhalten, warnt die FASNK, die betont, dass die Vorteile einer vollständigen Impfung von Weidetieren den zusätzliche Zeit- und Arbeitsaufwand für die Impfungen bei weitem überwiegen.
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Fotonachlese : Agrarkommissar Christophe Hansen in Ostbelgien
Großer Bahnhof für EU-Agrarkommissar Christophe Hansen am vergangenen Freitag in Bütgenbach-Worriken. Eine Fotonachlese. Ein Dank geht an den ostbelgischen Europa-Abgeordneten Pascal Arimont, der den Besuch des Agrarkommissars in der Deutschsprachigen Gemeinschaft initiiert hat.
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