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Lösungen lassen auf sich warten
Die Krise in der Landwirtschaft und speziell in der Milcherzeugung und der Schweinehaltung spitzt sich immer weiter zu. Monatelang wurde die kritische Lage verdrängt. Auf dem Treffen der EU-Landwirtschaftsminister am vergangenen Montag stand die Problematik erstmals seit September vergangenen Jahres wieder auf der Tagesordnung. Wer auf eine schnelle Verbesserung der Markt- und Liquiditätslage der Betriebe gehofft hatte, wird enttäuscht. Man einigte sich auf eine lange Liste von Maßnahmen, von denen man sich eine Entlastung der Märkte verspricht. Im Bereich der Milcherzeugung soll Erzeugerorganisationen, Branchenvereinigungen und Molkereien vorübergehend gestattet werden, Absprachen zur Mengensteuerung zu treffen. Um die Krise in der Schweinehaltung und in der Kälbermast anzugehen, schlägt EU-Agrarkommissar Hogan die Einrichtung eines europäischen Marktobservatoriums vor.
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Senkung der Sozialversicherungsbeiträge anfragen!
Seit dem Steuerjahr 2015 werden die Sozialversicherungsbeiträge von Selbständigen nicht mehr auf das drei Jahre zurückliegende Nettoeinkommen berechnet, sondern auf das Einkommen des Jahres selbst. Konkret bedeutet dies, dass die Sozialbeiträge für das Kalenderjahr 2016 auf das diesjährige Einkommen berechnet werden. Der Haken: Dieses Einkommen ist vorab nicht bekannt. Deshalb werden die Sozialversicherungsbeiträge 2016 provisorisch auf der Grundlage des Einkommens 2013 berechnet. Wenn allerdings bereits zu Beginn des Jahres praktisch feststeht, dass das Einkommen geringer sein wird als in den Vorjahren, dann kann eine Senkung der provisorischen Beiträge beantragt werden.
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Letzte Comeos-Tranche ausgezahlt
Am 4. März ist die letzte Tranche des Comeos-Zuschlags ausgezahlt worden. Mit 3,24 Cent/l fiel der Betrag bedeutend höher aus als in den vorangegangenen Monaten. Insgesamt haben die in Comeos zusammengeschlossenen Einzelhandelsunternehmen 41,75 Mio. Euro in den Fonds eingespeist. Im Schnitt haben die Milcherzeuger so während sechs Monaten 2,45 Cent/l an Unterstützung erhalten. Für einen Betrieb mit einer Milchquote von 500.000 l am 31. März 2015 entspricht dies insgesamt immerhin 6.130 Euro.
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