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Schnupperwochen im Agrarbereich? Ja klar!
Endlich ist es soweit! In der Deutschsprachigen Gemeinschaft wird die duale Ausbildung, genannt „Lehre“, ab Beginn des kommendem Schuljahrs (September 2021) auch im Bereich Landwirtschaft angeboten. Es ist deshalb an der Zeit, die Öffentlichkeit über dieses neue Angebot zu informieren. Wichtig ist aber auch, potenziellen Interessenten vorab einen Einblick darin zu ermöglichen, was die Landwirtschaft ihnen als Betätigungsfeld zu bieten hat. Da kommen die sogenannten „Schnupperwochen“, das Institut für Aus- und Weiterbildung im Mittelstand (IAWM) anbietet, gerade recht. Sie ermöglichen den Jugendlichen, für ein paar Stunden oder Tage in den Alltag eines Landwirten einzutauchen, um sich so Gedanken darüber machen zu können, ob dieser Beruf ihnen zusagt. Traditionsgemäß bietet das IAWM diese Schnupperwochen in den Osterferien an. Viele hiesige Betriebe und Unternehmen nutzen die Initiative, um Lehrlinge für die Ausbildung zu Fachkräften zu gewinnen.
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Saisonarbeiterbörse jobs.easy-agri online
Die derzeitige Situation ist besonders kritisch für den Garten- und Beerenbau. Hier beginnt jetzt die Frühgemüsesaison und die Spargel- und Erdbeerernte stehen unmittelbar bevor. Wegen der Corona-Krise sind jedoch kaum ausländische Saisonarbeiter im Land; es wird geschätzt, dass in Wallonien sehr kurzfristig 1.000 Erntehelfer benötigt werden. Um schnell und unbürokratisch Abhilfe zu schaffen, hat das Erzeugerkollegium (Collège des Producteurs) auf Anregung der landwirtschaftlichen Verbände (darunter der Bauernbund) und mit Unterstützung der Wallonischen Region die Internet-Plattform „Job. Easy-Agri“ lanciert.
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Arbeitsbewältigung im Milcherzeugerbetrieb
An Arbeit herrscht im Milcherzeugerbetrieb kein Mangel. Im Gegenteil, immer mehr Betriebe stoßen in Sachen Arbeitsbewältigung an ihre Grenzen. Gespräche mit Milcherzeugern zeigen, wo der Schuh drückt: Was die meisten Betriebe benötigen, sind Mitarbeiter und Aushilfskräfte, die bezahlbar sind und punktuell und flexibel eingesetzt werden können. Im Mittelpunkt steht dabei die Bewältigung von Arbeitsspitzen, egal ob saisonal oder täglich. Darüber hinaus meldet ein steigender Anteil von (großen) Betrieben auch einen strukturellen Bedarf an Dauerbeschäftigten an.
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Faktische Vereinigungen umwandeln!
Seit vergangenem Herbst schränkt das Gesellschaftsrecht den Begriff der faktischen Vereinigung stark ein. Als faktische Vereinigungen gelten neuerdings nur noch Zusammenschlüsse, die keine Gewinnerzielungsabsicht verfolgen bzw. ihren Mitgliedern keine Gewinnbeteiligung ausschütten. Die gemeinsame Bewirtschaftung eines landwirtschaftlichen Betriebes erfüllt dieses Kriterium naturgemäß nicht. Bestehende faktische Vereinigungen im landwirtschaftlichen Bereich müssen deshalb ihren Status in der Zentralen Unternehmensdatenbank (ZUD) abändern. Dies muss bis spätestens Ende dieses Monats erfolgen. Betroffene Vereinigungen können sich dazu an einen Unternehmensschalter wenden. SBB erledigt die Formalitäten ebenfalls für seine Kunden.
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Immer mehr Betriebe ohne Nachfolger
Das Nationale Statistikamt (INS) hat die neuesten Zahlen zu den Familienarbeitskräften in Landwirtschaft und Gartenbau veröffentlicht. Wesentlichste Erkenntnisse ist der steigende Anteil von Betriebsleitern über 50, die keinen Nachfolger haben. Waren 2013 noch 26% aller Betriebe in dieser Situation, so ist ihr Anteil 2016 weiter gestiegen auf 28,6%.
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Landwirte arbeiten länger
Nach Angaben des Rheinischen Landwirtschaftsverbands (RLV) arbeitete ein Erwerbstätiger im Jahr 2013 in Deutschland im Durchschnitt 1363 Stunden. Für die Selbständigen in der Land- und Forstwirtschaft ermittelte das deutsche statistische Bundesamt sogar eine überdurchschnittlich hohe Jahresarbeitszeit von 2003 Stunden.
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Ein Landwirt ernährt 155 Mitbürger
Immer mehr Menschen werden von 1 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche ernährt. Ein Landwirt erzeugte im Jahr 1900 so viele Nahrungsmittel, dass er etwa vier Personen ernähren konnte. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt, kann ein Landwirt heute sogar 155 Personen ernähren.
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Betriebshilfsdienste werden weiterhin finanziell unterstützt
Der wallonische Landwirtschaftsminister René Collin hat in dieser Woche die Rahmenübereinkunft mit den landwirtschaftlichen Betriebshilfsdiensten verlängert. Demnach unterstützt die Wallonische Region dieses für die Landwirte so wichtige Angebot in den kommenden drei Jahren mit jährlich 950.000 Euro.
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LSS-Nulltarif für Ersteinstellung
Betriebe, die bisher aus Kostengründen vor der Einstellung einer Arbeitskraft zurückgeschreckt sind, erhalten eine wohl einmalige Chance: die Befreiung vom Grundbeitrag zur Sozialversicherung des Arbeitnehmers.
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