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Biozide des geschlossenen Handels
Seit Ende Mai ist ein neues Gesetz in Kraft, das den Erwerb und den Einsatz sog. Biozide regelt. Das Ganze geht – schon wieder – einher mit einem hohen administrativen Aufwand. Die Entrüstung bei Händlern und Landwirten ist entsprechend groß. Der Bauernbund fordert denn auch dringend die Korrektur der Auflagen. Das neue Gesetz verpflichtet jeden Verkäufer und Anwender von Bioziden des sog. geschlossenen Handels, sich bei den Behörden registrieren zu lassen. Darüber hinaus muss jeglicher Verkauf, Erwerb und Einsatz von Bioziden dieser Kategorie innerhalb vorgegebener Fristen in einem Online-Registrierungssystem gemeldet werden.
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Krisenbeihilfe als Kuh- und Grünlandprämie
Die Wallonische Region zahlt die Krisenbeihilfe für die Rindviehhalter in Form einer Kuh- und einer Grünlandprämie aus. Für Milchkühe beläuft sich die Beihilfe auf 23 Euro pro Tier; Doppelnutzungskühe werden mit 11,50 Euro unterstützt. Die Krisenbeihilfe wird für maximal 75 Tieren pro Betriebsleiter gewährt. Für Junglandwirte (jünger als 40 Jahre am 1. Januar 2017 und Betriebsinhaber frühestens seit dem 15. Juni 2006) werden die Beträge um 50% aufgestockt.
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Gülleausbringung bis 15. Oktober
Der wallonische Umweltminister Carlo Di Antonio hat der Regierung vorgeschlagen, den Beginn der Sperrfrist für die Gülleausbringung auf Grünland ausnahmsweise um zwei Wochen zu verschieben. Grund für diese Änderung ist die Trockenheit der vergangenen Wochen, wodurch es nicht möglich war, Gülle unter Bedingungen auszubringen, die eine optimale Verwertung des Stickstoffs gewährleisten. Konkret dürfen organische Dünger mit schnell wirkendem Stickstoff bis einschließlich 15. Oktober bis zu einem Maximum von 80 kg N/ha (entsprechend 20 m³ Gülle) auf Grünland ausgebracht werden.
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Milchmengenreduzierung: Ergebnisse der 1. Runde
EU-weit haben sich gut 52.000 Milcherzeuger in das freiwillige Milchmengenreduzierungsprogramm eingeschrieben. Insgesamt wurde eine Verringerung der Milchproduktion um 1,06 Mrd. kg (-2,9%) gegenüber dem letzten Trimester 2015 angemeldet.
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BB-Vorsitzende Sonja De Becker zu Gast
Am vergangenen Dienstag war die Bauernbund-Vorsitzende Sonja De Becker in Begleitung von Präsidiumsmitglied Guy Vandepoel im hiesigen Raum zu Gast. Zum Auftakt des Besuchs traf man sich auf dem Betrieb von Heinz und Romain Keutgen in Walhorn, wo die Lage am Milchmarkt und die Besonderheiten der Landwirtschaft in der Deutschsprachigen Gemeinschaft im kleinen Kreis erörtert wurden. Neben mehreren VDL-Vorstandsmitgliedern beteiligte sich auch eine Delegation des Grünen Kreises Eupen rege an dem Meinungsaustausch.
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Belgienweit 33 Mio. l Milchreduzierung angekündigt
In Belgien haben 1829 Betriebe angekündigt, ihre Milchproduktion in den drei letzten Monaten des Jahres um insgesamt 33,04 Mio. l zu drosseln. In Wallonien sind die Angaben zur Beteiligung am Milchmengenreduzierungsprogramm leicht angepasst worden. Hintergrund ist, dass einige Erzeuger sich aus diversen Gründen nicht im Internetportal einschreiben konnten und stattdessen den Antrag via E-Mail eingereicht haben. Somit haben sich 1091 (statt der gestern gemeldeten 1065) wallonische Milcherzeuger dazu verpflichtet, ihre Milcherzeugung um insgesamt 17,93 Mio. l zu verringern (durchschnittlich 16.434 l pro Betrieb).
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Milchmengenreduzierung stößt auf starke Resonanz
In Wallonien haben sich insgesamt 1065 Milcherzeuger – das ist fast ein Drittel aller wallonischen Milcherzeuger – in das Mengenreduzierungsprogramm eingeschrieben. Die angekündigte Reduzierungsmenge beläuft sich auf 17,46 Mio. l !!! Im Schnitt sind das 16.400 l pro Anmeldung.
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Alles zur freiwilligen Mengenreduzierung
Die Milcherzeuger können sich ab sofort in das freiwillige Programm zur Reduzierung der Milchanlieferungen einschreiben. Die Einschreibefrist endet am Mittwoch, den 21. September, um Punkt 12.00 Uhr mittags! Nur wer sich bis zu diesem Zeitpunkt einschreibt, sichert sich die Teilnahme am Mengenreduzierungsprogramm. Die Wallonische Region gewährt einen Zuschlag von 10 Cent/kg auf die Minderproduktion.
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Vermeiden Sie Hitzestress bei Ihren Tieren
Bei den derzeitig herrschenden tropischen Temperaturen ist es wichtig, dass Sie als Viehhalter Maßnahmen treffen, um Hitzestress bei Ihren Tieren zu vermeiden. Ausreichend Wasser und Schatten Tiere, die ausschließlich im Freien auf der Weide stehen (Kühe, Ziegen, Schafe und Pferde) sollten auf keinen Fall permanent der Sonne ausgesetzt sein. Es ist wichtig, für ausreichend Wasser und Schatten zu sorgen. Bei Schafen ist es hilfreich, diese zu scheren. Wer seine Schafe noch scheren muss, sollte dies nicht in der prallen Sonne tun, da die Tiere ansonsten einen Sonnenbrand riskieren. Am meisten leiden allerdings Milchkühe unter der Hitze. Stallhaltung Wird das Vieh im Stall gehalten, ist eine korrekte Belüftung wichtig. Wenn Ventilatoren installiert sind, sollten der Alarm und das Notaggregat regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Die Futtervorlage sollte vorzugsweise in kühleren Tagesphasen erfolgen, z.B. frühmorgens oder abends. Steigt die Außentemperatur, muss den Tieren zusätzliches Wasser zur Verfügung gestellt werden. Außerdem ist für ausreichend Ruhe im Stall zu sorgen, besonders während den wärmsten Tagesphasen. Geflügel kann überschüssige Körperwärme bei hohen Temperaturen und hoher Feuchtigkeit nur schwer abgeben. Es ist deshalb besonders anfällig für Überhitzung (Hitzeschock). Durch die Vernebelung von Wasser in die einströmende Luft oder Steigerung der Ventilation können Sie für eine zusätzliche Abkühlung sorgen. Für eine gute Sauerstoffversorgung ist ein ausreichender Luftstrom auf Kopfhöhe wichtig. Darüber hinaus sollte die Fütterung zeitlich einschränkt werden. Diese Maßnahme trägt zum einen dazu bei, dass die Tiere sich weniger bewegen und zum anderen, dass sie mehr trinken. Bei Masthähnchen kann auch die Verabreichung von Vitamin C die Folgen eines Hitzestresses reduzieren. Zögern Sie auch nicht, Maßnahmen gegen Hitzestress mit Ihrem Berater zu besprechen; er kann Ihnen sicherlich noch weitere nützliche Tipps geben.
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