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Neues System für Pachtobergrenze
Die Wallonische Region ist dabei, das System der gesetzlichen Pachtobergrenze zu reformieren. In erster Lesung hatte die Regierung beschlossen, diese Obergrenze an die Entwicklung der Lebenshaltungskosten und des landwirtschaftlichen Einkommens anzupassen.
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Comeos-Zuschlag für Schweinehalter
Fast ein Jahr nach dem in den Kettenverhandlungen ausgehandelten Comeos-Abkommen erhalten nun auch die Schweinehalter endlich ihren Zuschlag: In dieser Woche werden ihnen insgesamt 7,5 Mio. überwiesen. Nach dem russischen Embargo sind die europäischen Schweinefleischpreise abgestürzt. Bis Spätwinter 2016 büßte der Preis gegenüber 2013 mehr als 22% ein. Seit Ende Mai sind die Glieder der Schweinefleischkette gefordert, innerhalb eines Jahres einen Fonds mit bis zu 15 Mio. Euro zu speisen, die an die Schweinehalter weitergereicht werden. Die
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Unsere Landwirte verdienen einen fairen Preis!
Genießen Sie auch gerne eine leckere Mahlzeit? Die Zutaten findet man jederzeit überall in den Geschäften, immer in Topqualität und preiswert. Ist das nicht toll? Oder doch nicht?
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Steuer auf Umweltbelastung erstetzt Abwassergebühren
In der Vergangenheit mussten Landwirte einen Antrag stellen, um von den Abwassergebühren befreit zu werden. Rückwirkend ab 2015 gilt neues System. Die Wallonische Region hat die Abwassergebühr durch eine Steuer auf Umweltbelastung ("taxe sur la charge environnementale") ersetzt. Bei der Berechnung dieser Steuer werden drei Arten von Umweltbelastung berücksichtigt: Stickstoff, Pflanzenschutzmittel und Erosion. Die ehemalige Abwassergebühr berücksichtigte dagegen ausschließlich die Nitratbelastung durch Tierausscheidungen und galt deshalb nur für viehhaltende Betriebe. Die Ausweitung auf Pflanzenschutzmittel und Erosion hat zur Folge, dass alle landwirtschaftlichen Betriebe von neuen Steuer unterworfen sind.
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Administrative Auflagen in Sachen Mietlager für Gülle
Der administrative Wulst wird immer dicker. Diesmal geht es um das Anmieten von fremden Gülle- und Mistlagern. Wer ein fremdes Gülle- und Mistlager anmieten möchte, muss vorher eine Genehmigung der Verwaltung einholen. Diese muss vorab über das Mietvorhaben informieren werden. Dies muss in Form einer schriftlichen und von beiden Parteien unterzeichneten Erklärung geschehen, in der u.a. die Lagerkapazität und das Anfangsdatum des Mietvertrags anzugeben sind. Damit der Mitvertrag von der Verwaltung genehmigt wird, muss die o.e. Erklärung vollständig sein, die gemietete Lagerungsinfrastruktur über eine ausreichende Kapazität verfügen und entweder über eine gültige ACISEE-Bescheinigung verfügen oder den Bestimmungen des Wassergesetzbuches in Sachen Umweltschutz genügen. Die begründete Entscheidung der Verwaltung wird den Betroffenen innerhalb eines Monats nach der Vor-Ort-Kontrolle mitgeteilt. Im Falle einer Genehmigung gilt diese bis zum Auslaufdatum der ACISEE-Bescheinigung bzw. für maximal fünf Jahre. Im Falle einer vorzeitigen Kündigung des Mietvertrags muss der Mieter die Verwaltung innerhalb einer Frist von einem Monat entsprechend informieren.
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348 Euro/Monat für die Ernährung
Nach Angaben des Landvolk-Pressdienstes (LPD) gab ein durchschnittlicher niedersächsischer Haushalt im Jahr 2013 exakt 348 Euro im Monat für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren aus. Damit entfielen 14% des Gesamtbudgets (2.488 Euro) auf diesen Ausgabenposten. Er erhöhte sich nach Erhebungen des niedersächsischen Landesamtes für Statistik innerhalb von fünf Jahren um gut 50 Euro. Deutlich rasanter stiegen dagegen Mieten (von 694 auf 883 Euro). Zu den größeren monatlichen Ausgabeposten privater Haushalte zählten 2013 außerdem die für Verkehr (336 Euro) und für Freizeit, Unterhaltung und Kultur (268 Euro).
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Agrofront bei BCZ-CBL
In der vergangenen Woche fand die Generalversammlung des belgischen Milchindustrieverbands BCZ-CBL statt. Die Agrofront nahm die Gelegenheit wahr, um die Molkereien auf ihre Verantwortung gegenüber den Milcherzeugern hinzuweisen. Hier das verlesene Schreiben in vollem Wortlaut.
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Aktionsprogramm der Fachgruppe Milchvieh
Die Fachgruppe Milchvieh hat mögliche Maßnahmen diskutiert, um endlich aus der Milchkrise herauszukommen. In Ermangelung einer Patentlösung hat die Fachgruppe Milchvieh ein Aktionsprogramm mit Forderungen an Politik, Molkereien und Banken erstellt.
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Schwächt die Produktionssteigerung ab?
Mittlerweile liegen die Angaben zu den belgischen Milchanlieferungen vor. Demnach sind in den Molkereien des Landes im April 324 Mio. l Milch angeliefert worden. Mit +5,1% gegenüber April 2015 fällt die Produktionssteigerung geringer aus als in den vorangegangenen Monaten. Der Vergleich hinkt allerdings, denn viele (flämische) Milcherzeuger dürften in den letzten Märztagen 2015 Milch bis zum 1. April zurückgehalten haben, um ihre Superabgabe in Grenzen zu halten.
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